Was sind Schlafstörungen (Hyposomnie, Insomnie)?

Schlafstörungen sind eine der häufigsten Gesundheitsprobleme - Sie nehmen zu mit dem Alter. Frauen scheinen häufiger betroffen zu sein.

Man unterscheidet Schlafstörung von innen heraus von solchen, die durch äußere Umstände bedingt sind.

Zu den ersten gehören die selteneren idiopathischen Schlafstörungen, bedingt wahrscheinlich durch eine Störung der neurologischen Kontrolle des Schlaf-Wach-Systems. Die psychophysiologische Schlafstörung ist bedingt durch eine Bereitschaft zu leicht störbarem Schlaf mit begleitender erhöhter nervlicher Anspannung und Ängstlichkeit beim Versuch einzuschlafen.

Zu den Schlafstörungen von außen gehören umweltbedingte, höhenbedingte und anpassungebedingte Störungen sowie solche durch mangelnde Schlafdisziplin, durch inadäquate Schlafhygiene, durch Allergien, durch nächtliches Essen und/oder Trinken sowie durch Fehlen des gewohnten Einschlafrituals.

Schlafstörungen können auch Folge unterschiedlicher neurologischer, psychiatrischer und internistischer Grunderkrankungen sein.

Zu erwähnen sind weiterhin Schlafstörungen bei Schichtarbeit und bei Zeitzonenwechsel (jet-lag).

 

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