Schlafstörungen
sind eine der häufigsten Gesundheitsprobleme - Sie nehmen zu mit dem
Alter. Frauen scheinen häufiger betroffen zu sein.
Man unterscheidet
Schlafstörung von innen heraus von solchen, die durch äußere
Umstände bedingt sind.
Zu den
ersten gehören die selteneren idiopathischen Schlafstörungen,
bedingt wahrscheinlich durch eine Störung der neurologischen Kontrolle
des Schlaf-Wach-Systems. Die psychophysiologische Schlafstörung
ist bedingt durch eine Bereitschaft zu leicht störbarem Schlaf mit begleitender
erhöhter nervlicher Anspannung und Ängstlichkeit beim Versuch einzuschlafen.
Zu den
Schlafstörungen von außen gehören umweltbedingte, höhenbedingte
und anpassungebedingte Störungen sowie solche durch mangelnde Schlafdisziplin,
durch inadäquate Schlafhygiene, durch Allergien, durch nächtliches Essen
und/oder Trinken sowie durch Fehlen des gewohnten Einschlafrituals.
Schlafstörungen
können auch Folge unterschiedlicher neurologischer, psychiatrischer
und internistischer Grunderkrankungen sein.
Zu erwähnen
sind weiterhin Schlafstörungen bei Schichtarbeit und bei Zeitzonenwechsel
(jet-lag).